Niedrige Temperaturen helfen den Fischen zu überleben!

Nach dem Vorfall  ist die Vorstandschaft, insbesondere die Gewässerwarte des SFV regelmäßig am Glassägweiher, um den Zustand des Gewässers und andere Auffälligkeiten genauestens zu beobachten.

Dabei ist festzustellen, dass die niedrige (Wasser-) Temperatur zwischen 2 und 4 °C derzeit eine ausreichende Sauerstoffsättigung für das Überleben der Fische sicherstellt.

Zeitungsmeldungen zufolge stammen die Verunreinigungen von einem landwirtschaftlichen Betrieb direkt am Zuflussbach des Glassägweihers, dessen Silage-Sickersaft in den nahegelegen Bach gelaufen ist und somit auch Glassägweiher und Rotenbach gefährdet.

Fraglich ist, wie sich die Verschmutzung auf den wertvollen Fischbestand auswirkt, wenn die Temperaturen weiter  steigen. Durch die Algen und den entstandenen Pilz ist eine große Menge an Biomasse in das Gewässer gelangt. Bei wärmerem Wetter muss diese abgebaut werden. Dabei wird Sauerstoff verbraucht, welcher für den 70.000 Euro teuren Fischbestand überlebenswichtig ist und in den Sommermonaten auf Grund des Unfalls knapp werden könnte .

Im Unterschied zu dem Unglück bei der Biogasanlage, welche die Sechta und Jagst verschmutzte, ist diesesmal ein weitestgehend “stehendes” Gewässer betroffen, bei dem die Durchspülung und somit die Selbstreinigung sicher weniger schnell von statten geht.

Daher ist unsere Maßnahme, den Glassägweiher bis auf Weiteres gesperrt zu lassen, weiterhin gültig!

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